Seminarfahrt

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Einmal im Jahr –  meist im Sommer –  fährt das gesamte Studienseminar Hildesheim auf eine zweitägige Seminarfahrt, in der Regel in das Haus Wohldenberg  in der Nähe von Hildesheim.

An beiden Tagen werden von Fachleiterinnen und Fachleitern Workshops angeboten, die im weiteren Zusammenhang für die Professionalisierung des Lehrerberufs stehen. Hier gibt es z. B. Gelegenheit, seine Körpersprache  zu verbessern, Methoden kennenzulernen und zu erproben oder sich eine spezielle Thematik mit der Perspektive auf die Umsetzung im eigenen Unterricht einzuarbeiten.

Genauso wichtig ist der unkomplizierte Austausch zwischen den einzelnen Ausbildungsgruppen sowie zwischen Ausbildern und Auszubildenden.  Bei kreativ gestalteten Abendveranstaltungen mit vielerlei Spielen oder anschließend auf der großzügigen Terrasse  gibt es Zeit und Raum für den informellen Teil der Seminarfahrt.

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Seminarfahrt 2011

 

Gemeinsame Aktionen aller Seminarangehörigen in Workshops von Lernzielformulierung, über Wikingerschach bis zu interaktiven Spielen im Klassenraum bei kreativer Plakatgestaltung und gemeinsamem Feiern prägten die beiden Tage der Seminarfahrt.

Perfekt von einer Gruppe der Referendarinnen und Referendare organisiert, haben sich alle Beteiligten sehr wohl gefühlt und viele interessante Gespräche geführt und an abwechslungsreichen, kommunikativen Veranstaltungen teilgenommen.

 

Seminarfahrt 2013

 

Die „Wohldenbergfahrt“ hat am Studienseminar Hildesheim Tradition. Und auch in diesem Jahr machten sich vom 1. bis zum 2. Juli gut 50 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiVDs) und ihre Fachleiter auf dem Weg nach Holle (nahe Hildesheim), um in der dortigen Jugendbildungsstätte das vielfältige Angebot der Seminarfahrt wahrzunehmen.

Die LiVDs konnten an einem der fünf Workshops, die von den Fachleitern angeboten wurden, teilnehmen:

  • Unterrichtsstörungen – Was kann ich tun?
  • Stärkung der Personalkompetenz von Schülerinnen und Schülern durch konstruktive Einzelgespräche
  • Improvisationstheatermethoden für den Unterricht – „Scheiter heiter!“
  • Arbeit mit Gedenkstätten und Baudenkmälern am Beispiel der Burganlage Wohldenberg
  • Gemeinsam geht’s gut – geht’s allein besser?

arbeiten erkunden

Neben den etwa dreistündigen Workshop-Einheiten an beiden Tagen bildete das Abendprogramm, bei dem das gemeinsame Erleben im Vordergrund stand, einen wesentlichen Bestandteil der Seminarfahrt. Eingeläutet wurde es durch das – ebenfalls traditionelle – Grillen, bei dem kulinarisch jede/r auf seine Kosten kam: Das von allen zusammengetragene, reichhaltige Salatbuffet sowie das (teils vegetarische) Grillgut waren nicht nur ein Gaumen- sondern auch ein Augenschmaus!

Nach dem Essen stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des Wohldenberg-Meetings bei einer kleinen WM ihr Können in unterschiedlichen Disziplinen unter Beweis. Ob beim Wikingerschach, Djenga-Turm-Bauen, Bobbycar-Slalom oder Dalli-Klick-Raten – es gab viele Hürden zu nehmen, bis am Ende des Finales die Sieger feststanden: Die „Schweine-Gruppe“ errang ihren ersten WM-Titel in einem knappen Duell gegen die „Katzen-Gruppe“.

spielen gemeinsam

Im Anschluss an die Siegerehrung begann der inoffizielle Teil des Abendprogramms, der frei gestaltet werden konnte. Während die einen Volleyball spielten (bis der Ball in der Dunkelheit kaum noch zu sehen war), feilten andere an ihren Bobbycar-Fahrkünsten, spielten Tischfußball oder saßen einfach nett bei einander, um sich auszutauschen.

Am kommenden Tag machten sich dann alle nach getaner Workshop-Arbeit, dem gemeinsamen Mittagessen und der Abschlussevaluation auf den Heimweg. Die meisten mit müden, aber zufriedenen Gesichtern – ganz so, wie man es von gelungenen „Klassenfahrten“ gewohnt ist.

Kathrin Ostermeyer, PS-Gruppe 13.21